Vogelmiere

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Vogelmiere – Stellaria media – Nelkengewächs (Caryophyllaceae)

Die Vogelmiere wird heute vor allem als leckeres essbares Wildkraut geschätzt. Sie ist mild im Geschmack, kopfsalatähnlich, und in großen Mengen zu finden. Ernten und essen kann man sie fast das ganze Jahr über.

Vorkommen/Standort:
Auf Wiesen, in Gärten, eher feuchte Böden im Halbschatten, die gut mit Nährstoffen versorgt sind. Ist jedoch nicht wählerisch. Wächst auch problemlos auf dem eigenen Balkon (bitte eigenen Balkonkasten reservieren.
Die Hauptblüte ist von ca. März-Oktober, die Blüte ist sternenförmig und weiß.
Zu finden bis in ca. 1900 m Höhe.

Charakteristisches Merkmal:
Haarleiste am Stängel und weiße sternförmige Blüte.

Zu verwechseln mit:
Anderen Mieren, Acker-Gauchheil (giftig-keine Haarleiste-farbige Blüte).

Volksnamen:
Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Mäusedarm, Meier, Sternenkraut, Vögelichrut, engl. Chickweed, starweed, franz. Mouron des oiseaux

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Mineralien, Spurenelemente, v.a. Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Selen
Vitamine A, C, B1, B2, B3
Saponine, Flavonoide, Schleimstoffe

Was kann man wie verwenden:
Blüte, Blatt, Stängel, Samen, also alles Oberirdische. Vor allem als essbares Wildkraut, lecker im Salat, Suppe, Kräuterquark…
Volksheilkundlich zur Stoffwechselanregung und Reinigung, bei Husten und Lungenerkrankungen. Äußerlich wurden bei Hautkrankheiten (Geschwüre, Schuppenflechte..)Breiumschläge und Teeauszüge verwendet, auch Gerstenkörner wurden damit behandelt.

Erntezeitpunkt:
Fast ganzjährig (Feb./März – Nov.)