Knoblauchsrauke

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Knoblauchsrauke – Alliaria petiolata – Kreuzblütengewächs (Brassicaceae)  

Knoblaucharoma im Salat ohne Knoblauchfahne – großartig! Die Knoblauchsrauke ist häufig zu finden, und vielseitig vor allem als essbares Wildkraut einzusetzen.

Vorkommen/Standort:
Eher im Halbschatten, an Hecken, Waldrändern, Wegrändern. Liebt es nährstoffreich.
Im Alpengebiet bis über 1100 m Höhe.
Die Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni. Die Blüte ist weiß.
Charakteristisches Merkmal: knoblauchartiger Geruch der zerriebenen Pflanzenteile

Zu verwechseln mit:
Die Blätter der Knoblauchsrauke sind im frühen Frühling mit Gundermann (auch essbar), verwechselbar. Gundermann riecht aber nicht nach Knoblauch (und man könnte ihn auch essen).

Volksnamen:
Lauchhederich, Bärentatze

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Vitamin A, C
Mineralstoffe
Saponine, Knoblauchöl, ätherisches Öl, Senfölglykoside
geringe Mengen blutdruckregulierende Glykoside

Was kann man wie verwenden:
Junge Blätter und Triebe als Würzkraut für Salat, Pesto, Quark, Kräuterbutter. Am besten roh (das Aroma verfliegt beim Erhitzen/Trocknen sehr schnell).
Blüten als essbare Deko – über Salat, Suppen.
Aus den Samen kann eine senfähnliche Paste hergestellt werden.
Wurzel als Gewürz.
Volksheilkundlich zur Stoffwechselanregung, Gurgelmittel für Zahnfleisch- und Zahnfestigung, bei Atemwegskatarrhen.
Antibakteriell und keimtötend (innerlich).

Erntezeitpunkt:
Haupternte der Blätter und jungen Triebe von April-Juni.
Samen gibt es ab Ende Mai.
Wurzel im Frühjahr oder Herbst.