Gänseblümchen

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Gänseblümchen – Bellis perennis – Korbblütler (Asteraceae)

Das Gänseblümchen findet man fast das ganze Jahr über – das lässt auch der botanische Name erkennen: Bellis perennis, die schöne Ausdauernde. Das Gänseblümchen ist trotz Kälte und unwirtlichem Wetter bereits nach dem letzten Schnee zu finden, so hat man ihm eine große Widerstandskraft zugesprochen. Entsprechend soll es während Regenerationsprozessen (z.B. nach Krankheiten) wieder auf die Beine helfen!

Vorkommen/Standort:
Auf Wiesen, in Vorgärten, Wegränder

Charakteristisches Merkmal:
Die Blüte: gelber Blütenkopf mit weißen Blütenblättchen umgeben.

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe. Außerdem Mineralstoffe, Vitamin C.

Was kann man wie verwenden:
Wildkräuterküche:
Blätter und Blüten im Salat.
Blüten als essbare Dekoration auf Gemüsegerichten, Säften, Broten, Kräuterquark.
Blätter und Blüten als Tee.

Pflanzenheilkunde:
Aufgrund der schleimlösenden und auswurffördernden Wirkung wird das Gänseblümchen gerne als Hustentee bei festsitzendem Husten verwendet. Außerdem wirkt es stoffwechselanregend, gehört zu jeder Frühjahrskur und kann bei Hauterkrankungen wie Ekzemen positiv wirken (u.a. juckreizlindernd). Verdauungsanregend!
Äußerlich wird das Gänseblümchen bei Zerrungen oder Verstauchungen angewendet, und findet sich inzwischen sogar in Salben aus der Apotheke!

Erntezeitpunkt:
Während der Hauptblütezeit: Blätter und Blüten von ca. April bis August.