Breitwegerich

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Breitwegerich – Plantago major – Wegerichgewächs

Lecker in der Wildkräuterküche, nützlich bei Verletzungen – die Vielseitigkeit des Breitwegerichs sei gepriesen!

Vorkommen/Standort:
Häufig betretene Rasenflächen, Wegränder.

Charakteristisches Merkmal:
Die breiten, eiförmigen Blätter haben 5 – 9 starke Blattnerven (deutlich zu erspüren und zu sehen).

Zu verwechseln mit:
Spitzwegerich oder dem Mittleren Wegerich (beide werden ähnlich verwendet)

Volksnamen:
Heilwegerich, Wegbreite, Wegtritt

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Iridoide (Aucubin), Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide, Kieselsäure, Mineralstoffe (viel Zink- und Kalium) sowie Vitamin C und B.

Was kann man wie verwenden:
Die zarteren Blätter bieten sich wunderbar als Salatpflanze an, dafür bitte die Blätter quer zur stabilen Faser in schmale Streifen schneiden. Oder ab damit in den Smoothie.
Die Knospen können roh geknabbert werden, passen ebenfalls in den Salat, gedünstet sind sie auch sehr lecker! Um sie haltbarer zu machen, kann man sie in Öl einlegen.
Die frischen reifen Samen kann man gut über den Salat streuen.

In der Pflanzenheilkunde wird der Breitwegerich äußerlich bei Verletzungen, Wunden, Verbrennungen sowie Insektenstichen (juckreizlindernd!) verwendet sowie als Blasenpflaster. Er wirkt im frischen Zustand antibakteriell, reinigend und erfrischend. In der Volksmedizin wird er innerlich auch bei Erkrankungen der oberen Luftwege eingesetzt.

Erntezeitpunkt:
Im Frühjahr: frische, junge Blätter
Mai/Juni: Blütenknospen
September: reife Samen