Birke

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Birke (Hängebirke / Moorbirke) – Betula pendula / pubescens – Birkengewächse (Betulaceae)

Im keltischen Baumkalender war die Birke der Baum des Anfangs. Sie ist ein Symbol wiedererwachenden Lebens und des Frühlings. Im heutigen Brauchtum bringt sie – als Maibaum geschmückt – die wiedererwachte Natur ins Dorf.

Vorkommen/Standort:
Die Hängebirke ist eine Lichtbaumart. In Mitteleuropa ist sie der wichtigste Pionierbaum, der als erstes Brach-, Trümmer- und Kahlflächen besiedelt. Die Birke ist gegenüber dem Boden anspruchslos. Sie wächst überwiegend an trockenen Standorten, hat aber einen hohen Wasserverbrauch.

Charakteristisches Merkmal:
Die weiße glatte Rinde.

Zu verwechseln mit:
unverwechselbar

Volksnamen:
Frühlingsbaum, Maibaum, Besenbaum, Besenbirke, Bork, Bark, Hexenbesen, Hängebirke, Moorbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weissbirke

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe, Vitamin C, Harz, Saponine, Flavonoide

Was kann man wie verwenden:
Junge, frische Blätter (im April) als Beigabe im Salate, in Gemüsegerichte, in Kräuterhackmischungen, in Smoothies, verwenden.

Junge frische Blätter und -knospen werden arzneilich genutzt und als harntreibender sowie entzündungshemmender Tee verwendet. Bei Harnwegsinfekten, Nierengrieß, rheumatischen Beschwerden. Wirkt stoffwechselanregend sowie blutreinigend. Einsatz bei  Hautleiden, Frühjahrskur.
Äußerlich volksmedizinische bei Haarausfall und Schuppen.

Erntezeitpunkt:
April bis Mai