Bärlauch

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Bärlauch - Allium ursinum - Liliengewächs (Liliaceae)

Eine der ersten grünen Pflanzen, die man im Frühjahr entdecken kann. Er schmeckt nicht nur wunderbar im Pesto, im Salat oder als Gewürz, sondern ist auch eine tolle Heilpflanze.
Er wird für die Frühjahrskur und zur Darmsanierung eingesetzt, genauso wie zur Vorbeugung von altersbedingten Gefäßveränderungen (Arteriosklerose).

Vorkommen/Standort:
Man findet ihn vor allem an schattigen und feuchten Plätzen. Im Wald, an Waldrändern.

Charakteristisches Merkmal:
Knoblauchgeruch.
Kantiger, dreieckiger Stängel.
Sternförmige weiße Blüten im April/Mai.

Zu verwechseln mit:
den giftigen Herbstzeitlosen, Maiglöckchen, geflecktem Aronstab

Volksnamen:
Bärenlauch, Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel, Waldknoblauch, Zigeunerlauch,
Hexenknofel, Ramser

Wichtigste Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle mit Schwefelverbindungen (Alliin,...), Flavonoide, Senfölglykoside, viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kalium, Schwefel, Magnesium...), Vitamine C, B1 und B2 sowie Schleimstoffe

Was kann man wie verwenden:
Lecker in der Küche: Blätter als Pestozutat, als Salatbeigabe, die Blüten als essbare Dekoration.
Als Heilpflanze findet er Verwendung zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen (Arteriosklerose), zur Darmsanierung, Frühjahrskur, „Blutreinigung“, wirkt antibakteriell, wurde volksmedizinisch zur Entgiftung verwendet.

Erntezeitpunkt:
März-Mai